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Positives Denken

Autosuggestion

 

Die Macht der positiven GedankenWie Sie mit Selbst

Viele Menschen führen innere Selbstgespräche. Sie sagen sich in Gedanken Sätze wie „Diese Prüfung schaffe ich jetzt auch noch!", „Das Steuerrecht werde ich nie kapieren!" oder „Hey, ich sehe heute richtig gut aus!". „All diese Sätze sind Formen von Autosuggestion, von Selbstbeeinflussung. Man kann sich damit selbst aufbauen — oder auch demotivieren". Mache man sich diese Wirkungsweise bewusst, könne man sich damit in nahezu allen Lebenslagen unterstützen.
In vielen Bereichen des Hochleistungssports werde Autosuggestion bereits gezielt eingesetzt. Fußballer und Schwimmstars stimmten sich vor Wettkämpfen mit entsprechenden Formeln, so genannten positiven Affirmationen, auf die kommende Herausforderung ein. „Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass Körper und Geist sich gegenseitig beeinflussen können. Und sie ist einfach anzuwenden: Man redet sich im Grunde selbst gut zu, so wie man auch einem Freund gut zureden würde".

 

Positiv formulieren

Autosuggestion lässt sich in allen Situationen anwenden, in denen einen lediglich die Gedanken davon abhalten, etwas Bestimmtes zu tun oder zu erreichen. „Wenn man beispielsweise abends auf dem Sofa sitzt, könnte man theoretisch noch nach draußen gehen, um zu joggen. Aber es gelingt einem oft nicht, seinen inneren Schweinhund zur Bewegung zu überreden", erläutert der Experte. In solchen Fällen könne die Aufforderung „Steh auf und beweg dich!" helfen. „Wenn man sich diesen Satz ungefähr 40 Mal vorsagt, dringt die Botschaft ins Unterbewusstsein ein und der Körper reagiert darauf", ist der Sportwissenschaftler überzeugt. „Wichtig ist, dass man die Sätze positiv und lösungsorientiert formuliert", betont der Autor. Eine Verneinung werde vom Unterbewusstsein nicht registriert. „Man darf also nicht sagen: „Ich gebe nicht auf!“, sondern lieber: „Ich halte durch!“." Auch die Wortwahl sei bei den Motivierungssätzen entscheidend. „Man sollte kraftvolle Worte wie ‚Energie` oder ‚Stärke' auswählen", empfiehlt der Fachmann. Außerdem, sollte man darauf achten, dass die Sprechart zu der eigenen Persönlichkeit passe und die Sätze nicht wie von außen aufgesetzt wirkten.

 

Sätze verinnerlichen

Um im Ernstfall auf die positiven Affirmationen zugreifen zu können, sollte man die Sätze vorher gut verinnerlichen. „In Belastungssituationen ist das Gehirn nicht mehr fähig, auf Erfahrungswerte zuzugreifen. In solchen Momenten funktioniert nur noch das so genannte Reptiliengehirn, das auf Kampf oder Flucht programmiert ist". Daher sollte man
die positiven Affirmationen so oft wie möglich einüben. „Man sollte die Botschaften am besten täglich in Gedanken wiederholen, sie aufschreiben oder laut aufsagen. Manchen Leuten hilft es auch, sich dabei vor einen Spiegel zu stellen und sich selbst anzusprechen."
Beim Üben sollte man sich in einem entspannten Zustand befinden.. „Je entspannter man ist, desto besser kann das Gehirn die Botschaften aufnehmen".
Realistisch bleiben
So lang die Wunschliste der Veränderungen auch ist: Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. „Je mehr man sich auflädt, desto geringer ist der Erfolg. Besser ist es daher, sich erst einmal einzelne Ziele herauszupicken und abzuwarten, bis sich dort ein erster Erfolg einstellt". Das Erlebnis, dass durch die positiven Affirmationen wirklich ein Wandel erzielt werden könne, sei dann ein zusätzlicher Motivationsschub. Wunder sollte man von den positiven Affirmationen allerdings nicht erwarten. „Man kann sich auch bei ausgeprägter Hartnäckigkeit nichts einreden, was von der Realität meilenweit entfernt ist. Wenn man völlig untrainiert ist, wird man allein durch die Macht des Unterbewusstseins keinen Marathon gewinnen können". Realistische Ziele seien daher auch bei der gezielten Autosuggestion wichtig.

Bernd Nickel

Meine Internetseiten sind
http://www.feng-shui-sued-hessen.de/
http://www.harmonyforyou.de/

 

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